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Einleitung

Beim 3D-Drucken geht es darum dreidimensionale Objekte, also Dinge die Länge, Breite und Höhe haben in einem Prozess herzustellen. Dabei existiert eine digitale Objektbeschreibung, aus der der 3D-Drucker dann das Objekt herstellt.

3D-Drucker gibt es schon seit vielen Jahren. Die 3D-Drucker waren aber immer sehr teuer (viele 10.000 Euro). Mit dem Aufkommen des RepRap Projekts sind nun aber sehr günstige (ungefähr 1.000 Euro) 3D-Drucker verfügbar.

Es gibt mehrere Verfahren, um 3D-Objekte zu drucken. Das am häufigsten verwendete, und das auf das sich dieses Wiki konzentriert ist das Schmelzschichtungs-Verfahren (eng. Fused Deposition Modeling FDM). Dabei wird Plastik durch Erhitzen verflüssigt und durch eine sehr feinen Düse gedrückt. Die aus der Düse tretende Plastik Wurst wird dann durch verfahren der Düse relativ zur Plattform in die für das zu druckende Objekt benötigten Form auf der Plattform ausgelegt. Wenn dies für die Schicht abgeschlossen ist, so wird der Abstand zwischen Düse und Plattform etwas erhöht und mit der nächsten Schicht des Objektes fortgefahren. So wird Schicht für Schicht das Objekt auf der Plattform aufgebracht.

Ein anderes Verfahren ist das Lasersintern. Dabei wird in einer Wanne Metallpulver durch einen Laser nur an den Punkten geschmolzen die später zu dem Objekt gehören. Hierbei wird auch schichtweise vorgegangen. Wenn der Laser alle Punkte einer Schicht geschmolzen hat, senkt sich die Wanne etwas ab. Dann wird eine neue Schicht Pulver über die Wanne gelegt und der Laser beginnt wieder mit dem Schmelzen. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, daß Metalle verarbeitet werden können und das Überhänge (Nasen) kein Problem darstellen. Der Nachteil ist, daß das Pulver eine sehr gleichmäßige Körnung haben muss und das die Oberfläche des erzeugten Objektes sehr rau ist.

Es gibt noch ein ähnliches Verfahren, bei dem eine spezielle Flüssigkeit verwendet wird, die bei Bestrahlung mit Licht aushärtet. Hier wird, wie beim Laser Sintern, mit einer Wanne und durch schichtweiser Belichtung ein Objekt erzeugt. Dieses Verfahren ist am besten geeignet für kleine Objekte bei denen dann eine sehr hohe Detailgenauigkeit erreicht werden kann. Bei großen Objekten sinkt, je nach Drucker, die Qualität und es wird sehr viel der teuren Spezialflüssigkeit benötigt.

einleitung.txt · Zuletzt geändert: 2014/03/28 23:08 von lars