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Hier werden alle Informationen und Tipps gesammelt, die beim Betrieb eines 3D-Druckers helfen.

Drucker Zusammenbau

Beim Zusammenbauen des Druckers ist besonders auf die folgenden Dinge zu achten:

  • Stabilität

Der Drucker sollte möglichst starr sein. Die einzelnen Wände und Stangen dürfen also nicht wackeln, da sonst beim Drucken die Ansteuerung der Positionen nicht reproduzierbar ist. Der Druck würde dadurch sehr schlecht aussehen. An den Verschiebungen und Verformungen im Druck kann abgeleitet werden, welche Achsen nicht starr genug sind.

  • Leichtgängigkeit der drei Achsen

Wenn sich der Drucker bei ausgeschalteten Motoren nicht leicht in allen drei Achsen bewegen lässt, so wird dies auch Auswirkungen auf die Druckqualität in der entsprechenden Achse haben.

  • Druckplattform

Die Druckplattform muss gleich mehrere Anforderungen erfüllen.

Sie muss einerseits sehr glatt sein. Die Oberfläche der Druck Plattform drückt sich direkt in die Standfläche des gedruckten Objektes. Um Unebenheiten auszugleichen kann der Slicer ein Raft (Zusätzliche Struktur die unter dem Modell gedruckt wird und nach dem Druck entfernt werden muss) erzeugen.

Die Plattform muss in einer Ebene liegen. Bei einer schrägen Plattform wird es Probleme geben, da die Extruder-Düse mit der Plattform kollidiert, oder das die unterste Schicht des Drucks nicht auf, sondern über der Plattform gedruckt wird. Durch eine Kollision können die Plattform und/oder die Düse beschädigt werden. Wenn nicht auf, sondern über der Plattform geduckt wird, so mindert das die Haftung des Objektes an der Plattform und kann außerdem zu Verformungen am Druck führen.

Die Plattform muss den Ausdruck fixieren. Bei Druckern, bei denen die Plattform bewegt wird, muss die Verbindung des Ausdruckes mit der Plattform so stark sein, daß während des Bewegens der Plattform der Ausdruck dieser Bewegung folgt. Dennoch muss der Ausdruck nach Abschluss des Druckvorganges möglichst leicht von der Plattform zu entfernen sein. Hierzu wird meist „Capton“ oder „Blue Painter“ Klebeband verwendet.

Da sich manche Materialien beim Erkalten stark zusammenziehen (z.B. ABS), ist es sinnvoll, daß die Plattform den Ausdruck beheizt um diesen Effekt zu verzögern. Dadurch kühlt der Ausdruck gleichmäßig ab und es entstehen keine Risse.

Kalibrieren

Drucker Pflege

Drucken

Das Drucken teilt sich auf in Slicen und drucken.

Slicen

Beim Slicen (eng.: schneiden) wird das digitale Objekt in Schichten zerlegt. Dann wird für jede Schicht festgelegt, welchen Weg die Extruder-Düse nehmen soll. Das Ergebnis diese Schrittes ist der G-Code. Dieser kann zum Beispiel mit dem G-Code Viewer angeschaut werden.

Es gibt folgende Slicer:

Drucken

Beim drucken gibt es zwei Betriebsmodi. Im ersten Modus steuert eine Software auf einem per USB angeschlossenen PC den Druck Prozeß. Diese Software arbeitet die Anweisungen die der Slicer errechnet hat und die in der G-Code Datei gespeichert sind ab und überwacht den Drucker. Für den zweiten Modus muß der Drucker über einen Massenspeicher (meist ein SD Karten Slot) und ein Bedien Interface (Display mit Knöpfen) verfügen. In diesem Modus ließt die Drucker Firmware die G-Code befehle direkt von dem Massenspeicher. Der Nutzer kann direkt am Drucker den Druckprozeß starten und kontrollieren. Ein PC ist nicht mehr nötig.

ReplicatorG

NetFabb Studio

Printrun / PronterFace

Maker Ware

SD Card

Firmware

Die Software, die auf der Platine im Drucker läuft, hat auch Einfluss auf die Geschwindigkeit und die Qualität der Ausdrucke. Es gibt verschiedene Firmwaren die auf verschiedenen Platinen funktionieren.

  • FiveD
  • Teacup
  • Sprinter
  • Marlin
  • Repetier

Qualitätsprobleme beheben

Sollten Sie mit der Qualität Ihrer Ausdrucke nicht zufrieden sein, so können Sie meist über die Art der Fehler des Ausdrucks auf die Ursache schließen. Dabei ist es wichtig, die Richtung in der das Objekt auf der Plattform liegt, zu beachten um dann auf die richtige Achse rückschließen zu können. Am einfachsten sind die Effekte an Kallibrier-Objekten erkennbar, die einfache geometrische Abmessungen haben.

Tipps dafür (eng.)]\\ [[http://techwall.net/analyzing-your-first-print| Analyse des ersten Ausdrucks (eng.)
Bilder von schlechten Ausdrucken samt Erklärung der Ursache (eng.)

Nachbearbeiten

Die einfachste Art des Nachbearbeitens ist es, mit einem scharfen Messer, eventuell vorhandenes überschüssiges Plastik zu entfernen. Auch ist es möglich die gedruckten Teile zusammenzukleben oder zu bemalen.

selber_drucken.txt · Zuletzt geändert: 2014/09/05 00:58 von lars